Fachartikel, Wohnreportagen & PresseArbeit

Jedes architektonische Projekt erzählt eine Geschichte, die spannend sein kann. Darauf liegt unser Fokus. Unsere Wohnungen sagen etwas darüber aus, wie wir uns sehen oder wie wir gern gesehen werden wollen. Das Gebäude einer Firma oder Fabrik sollte das ebenso leisten können. Es macht uns Freude, mit den Menschen, die ein Gebäude geschaffen haben oder darin wohnen, zu sprechen. Für das im Jahr 2012 gestartete Magazin Münster! und das seit 2017 erhältliche Magazin WohnGefühl besuche ich Menschen in ihren Wohnungen und Häusern im Münsterland. 

 An Vorschlägen für eine Veröffentlichung sind wir daher immer interessiert. Die vielen treuen Leser und die große Beliebtheit des Magazins bestärken uns darin, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

 

Sie wollen Ihr Gebäude oder Ihr Produkt im Bereich Architektur der Presse präsentieren oder suchen eine Architekturfachjournalistin? Wir zeigen Ihnen gern Auszüge verschiedener Aufträge.


WOHNGefühl Ausgabe 3

 

In der Ausgabe wurden folgende Artikel von Ulrike Meywald verfasst:

 

Nordischer Kontrapunkt

Traumhaus im Münsterland

Guter Tausch

Für Träume ist es nie zu spät

Romantische Moderne

Wohngefühl für unterwegs

Kolumne: Aus den Tiefen des Sofas

 

Artikel für WOHNGEfühl

Ausgabe 03

Text, Fotos & Produktion

 

Die Ausgabe 03 kann hier auf Rechnung bestellt werden:

www.wohngefuehl.ms

 

 

 

 

Individualität in Serie - von Autobauern lernen

 

Im Wohnungsbau ist der Einsatz von Raummodulen ein vieldiskutiertes Thema. Koschany + Zimmer Architekten KZA gehören zu den Pionieren. Seit zweieinhalb Jahren entwickeln sie mit einem deutschlandweit agierenden Wohnungsbauunternehmen neue modular-serielle Bauweisen für den Wohnungsbau – aus Holz, Stahl und Beton. Wie werden sie dabei ihrer architektonischen Verantwortung gerecht, und welche Parallelen gibt es zum Fahrzeugbau? Wir trafen den geschäftsführenden Gesellschafter Axel Koschany und Direktorin Nina Bendler in ihrem Büro in Essen.

 

Wenn Sie die Architektenleistung vor einer Generation und heute vergleichen: Wo sehen Sie die wesentlichen Unterschiede, Chancen und Risiken?

Koschany (K): Mein Vater hat das Büro Ende der 1950er-Jahre gegründet, und damals zeichnete man mit dem Rapidographen. Heute führen wir unsere Bauherren mit Virtual-Reality-Brille durch ihr zukünftiges Gebäude.  (...)

 

Interview für DBZ-Sonderheft Modulbau

Ausgabe 06/2018

 

 

 

 

Reif für die Insel

 

Über den Weg zum Haus geht es in eine andere Welt. Vom Fachwerkhaus, das ebenso gut in Tecklenburg stehen könnte, im wunderschön angelegten Garten waren auch Antonia und ihre Familie sofort angetan. Das zwölf Jahre zuvor selbst geplante Haus in Hiltrup verkauften sie dafür leichten Herzens.

 

Das Haus ist aus alten Elementen von abgerissenen Fachwerkhäusern in 1984 neu errichtet worden. Auf diese Art hatte Architekt Heinrich Sendker aus Ostbevern schon mehrere Gebäude geplant und umgesetzt. Das von Antonias Familie wurde hinter Siedlungshäusern aus den 1930-er und 40-er Jahren in zweiter Reihe errichtet. Für den Grundriss standen Fachwerkbauten aus dem Münsterland Pate.  (...)

 

Artikel für Münster!

Ausgabe 06/2018

Text, Fotos & Produktion

 

 

 

 

Die Treppe macht das Haus

 

 

Wer in einem Dreifamilienhaus zwei übereinanderliegende Wohnungen für sich umbauen möchte, braucht eine eigene, innen liegende Treppe, die möglichst wenig Platz einnimmt. Sielke Schwager und Maike Holling von MSHS Architekten kreierten für diesen Fall ein Treppenmöbel, das noch viel mehr kann.

 

 

 

Das lichtdurchflutete Haus aus dem Jahr 1952 ist nicht wieder zu erkennen. Außen dunkel, innen hell – so könnte man den fertigen Umbau beschreiben.

Anthrazitfarbene Metalleinfassungen markieren die Fenster, die in ihrer Größe verändert wurden. Die dunklen Fenster fallen auf, wenn man die Straße in Münsters Norden entlangfährt. (...)

 

Artikel für WohnGefühl!

Ausgabe 02/2017

Text, Fotos & Produktion

 

 

 

 

Klösterliche Eleganz

 

Einschlafen beim Murmeln eines Baches in der Idylle des Bergischen Landes, den Tag in der nur 18 km entfernten Großstadt Köln verbringen. Das ist eine Möglichkeit, den Aufenthalt im Bijou-Boutique-Hotel Altenberger Hof in Odenthal-Altenberg zu gestalten. Im Gegensatz zum klassischen Landhotel, überrascht der von JOI Design Hamburg umgestaltete 13-Zimmer-große Anbau des Hotels mit modernem, nordisch-klarem Interieur.

 

Inspiriert von der Architektur der aus dem 13. Jahrhundert stammenden Altenberger Kathedrale, die vis-a-vis zum Hotel liegt, richteten die Innenarchitekten von JOI Design die Räume der „Torschänke“ in erdigen, zurückhaltenden Farbtönen ein. Das Gebäude mit Fundamenten, die ebenfalls Jahrhunderte alt sind, liegt nur durch ein Tor vom Haupthaus des Hotels getrennt. (...)

 

Artikel für DBZ Sonderausgabe Hotel

Ausgabe 2017

 

 

 

 

Spätsommer über den Dächern

 

Mitten in der Stadt einen weiten Blick, über die Dächer der Nachbarn hinweg, zu haben, ist etwas ganz Besonderes. Jutta und Uwe genießen das Panorama von der Küche, vom Wohnzimmer oder ihrer großen Dachterrasse aus.

 

Uwe ist Rheinländer, Jutta stammt aus Münster. „Wir haben zwar ein schönes Haus im Rheinland, aber ich musste einfach zurück nach Münster!“, erklärt Jutta mit leuchtenden Augen. Dass es eine Dachgeschosswohnung sein sollte, stand fest. „Am besten eine mit Blick auf den Dom“, lacht Uwe. Das gehört sich schließlich für einen Rheinländer. Der Blick zum Dom ist es zwar nicht geworden, beim Kochen können die beiden aber bis zur Herz-Jesu-Kirche und zum Gasometer blicken. "Da werde ich ganz nostalgisch, wenn ich das sehe, denn mein Vater arbeitete früher bei den Stadtwerken“, erzählt Jutta.. (...)

 

Artikel für MÜNSTER!

Ausgabe 09/2017

Text, Fotos & Produktion

 

 

 

 

Die erste WOHNGEFÜHL ist da!

 

 

WOHNGefühl  bietet einen spannenden Themenmix, zeigt Homestories und Persönlichkeiten aus der Region mit besonderem Wohnstil und gibt praktische Vorschläge, wie man sich Trends ins Haus holt." 

 

Für die erste Ausgabe verfasste ich fünf Wohnreportagen, die Wohnkolumne und einen Bericht über junge Designer aus Münster.

 

Wo die wilden Kerle wohnen

 

Wer das Haus von Jessica und Peter Mesenhöller in Senden gesehen hat, geht mit jeder Menge Einrichtungsideen nach Hause. Das liegt ebenso am kreativen Potential der Mesenhöllers als auch an ihrem eigenen Haus, einer Inspirationsquelle.

 

Beim Blick durch den Flur, schaut dem Besucher aus der Küche ein Troll entgegen, der sich halb hinter einem Baum versteckt. „Das ist ein Motiv von Tim Walker, auf Vinyltapete gedruckt und so für die Küche nutzbar“, erklärt Jessica Mesenhöller. Die Diplomdesignerin leitet mit ihrem Mann, der Tischler und ebenfalls diplomierter Designer ist, das Unternehmen Chamäleon Bau in Senden und bietet Umbauten vom ersten Plan bis zur letzten Blume auf dem Beistelltisch an. Ihr Haus ist dabei die beste Visitenkarte, die sie zeigen kann. Es stammt aus dem Jahr 1934 und wurde von dem Paar kernsaniert.(...)

 

Artikel für WOHNGEFÜHL!

Ausgabe 01

Text, Fotos & Produktion

 

 

 

 

Wohnen ist des Müllers Lust

 

Es war ein langer Weg bis Jeannette und Alfred Bradford mit ihrer Tochter Holly und ihren Tieren in ihre Windmühle in Ottmarsbocholt einziehen konnten. Doch er hat sich gelohnt. Außergewöhnlicher kann man nicht wohnen. Unter Windmühlenflügeln auf einem 3000 m2 großen Grundstück mit Blick über die Felder und hinter bis zu 1,20 m dicken Mauern.

 

Das Paar war auf der Suche nach einem alten Bauernhaus im Münsterland, als es auf die Annonce von der unter Denkmalschutz stehenden Windmühle stieß. „Wir waren sofort begeistert, obwohl die Mühle von innen nicht besonders ansehnlich war.“ Der Rundbau, der die Mühle im Erdgeschoss umschließt, war in den 1970-er Jahren entstanden und die gesamte Einrichtung stammte noch aus dieser Zeit. Für damalige Verhältnisse war hochwertig gebaut worden. Unter den hellroten Cotto-Fliesen, die noch immer im Erdgeschoss liegen, erwärmt eine Fußbodenheizung das Gebäude.

 

Artikel für WOHNGEFÜHL!

Ausgabe 01

Text, Fotos & Produktion

 

 

Ein Schlösschen im Tiergarten

 

Eingebettet in einen wunderschönen Garten liegt es am Rand des großen Naturschutzgebiets und zieht die Blicke der Spaziergänger auf sich: Die Rede ist von dem kleinen Jagdschlösschen im Wollecker Tiergarten, einem wirklichen Kleinod. Zu verdanken ist das den Bewohnern, die sich um das Anwesen mit viel Liebe kümmern.

 

Damit das so bleibt, ist Adelheid Schrader sehr beschäftigt. „Jeden Tag ein bisschen“, lacht sie auf die Frage, wie oft sie mit der Gartenpflege zu tun hat. „Gießen ist ihre Lieblingsbeschäftigung“, bestätigt auch ihre Tochter, Barbara Weidling. Als das Land das Jagdschlösschen vor 10 Jahren verkaufen wollte, erwarb es die Familie. „Ich konnte mir nicht vorstellen, woanders zu wohnen.“ Das Jagdhaus war das erste gemeinsame Domizil mit ihrem Mann, in dem sie bereits jahrzehntelang zur Miete wohnte, als es zum Verkauf stand..(...)

 

Artikel für WOHNGEFÜHL!

Ausgabe 01

Text, Fotos & Produktion

 

 

 

 

50Hertz Netzquartier, Berlin

 

Mit dem Umzug aus den Außenbereichen Berlins in die Europa-City wollte das Unternehmen 50Hertz Transmission nicht nur mehr Raum für seine Mitarbeiter schaffen, sondern eine neue Arbeitswelt, die kommunikativ und informell ist. LOVE architecture and urbanism entwickelte ein Gebäude, in dem keine Etage der anderen gleicht und dessen Fassade den Unternehmenszweck des Netzbetreibers nach außen transportiert: Die netzartige Struktur des außen liegenden Tragwerks erinnert an die Frequenzbänder mehrerer Sinuskurven. Ein Gespräch mit Mark Jenewein (Partner von LOVE architecture).

 

Sie haben sich in der Endphase des Wettbewerbs gegen Henning Larsen Architects durchgesetzt. Was hat den Ausschlag gegeben?

 Ich denke, es waren zwei Dinge: Erstens hatten wir den Fokus auf individuelle, veränderbare Arbeitswelten gelegt, die auch noch sinnlich sind. Zweitens war der Außenauftritt des Gebäudes, der sich von den üblichen Berliner Lochfassaden abhebt, für die Jury überzeugend. Der die Umgebung widerspiegelnde Industrielook mit dem außen liegenden Tragwerk erschien uns die passende Antwort. (...)

 

Interview mit Mark Jenewein

LOVE architecture and urbanism

für die GROHE-Sonderveröffentlichung

"Bürogebäude"

Beilage der DBZ, Deutsche Bauzeitschrift 

 

 

Passepartout 

 

Zwischen den weiß verputzten oder verklinkerten Nachbargebäuden des Neubaugebiets von Drensteinfurt fällt das von Brüning + Hart Architekten aus Münster entworfene, anthrazitfarbene Haus auf. Für die Architekten standen zwei Entwurfsthemen im Vordergrund: das des Farbspiels und das der Vor- und Rücksprünge.

 

Man könnte meinen, eine dunkle Fassade müsste düster erscheinen. Überraschenderweise wirkt das Einfamilienhaus in Drensteinfurt jedoch frisch und modern. Das liegt an den weißen, großformatigen Fenstereinfassungen, die wie bei einem Passepartout aus der Fassade herausgeschnitten erscheinen. Schräg nach innen zeigende, weiße Flächen lenken das Licht in den Innenraum und sorgen dort für lichte, helle Weite. Der dunkle Fassadenfarbton stand schon früh während der Planungsphase fest. „Es ging uns um einen spannenden Kontrast: außen-dunkel, innen-hell“, erklärt Architekt Stefan Hart.

 

Artikel für das Brillux-Kundenmagazin COLORE

Ausgabe 14

 

 

 

 

 

Flughafen München

Erweiterung Satellit

 

Mit der Eröffnung im April 2016 erhielt das Terminal 2 einen von Koch + Partner Architekten und Stadtplaner entworfene Erweiterung, den sogenannten Satelliten, der bis zu 11 Millionen Passagiere abfertigen kann. Diese war bereits 2003 bei der Eröffnung des Terminals 2 vorausgeplant: Als Aufstockung mit drei Passagierebenen auf der Gepäcksortieranlage, in Sichtweite zum Terminal 2. Die Hauptziele des Satelliten, wieder ein Gemeinschaftsprojekt der Flughafen München GmbH und der Deutschen Lufthansa AG, sind die Verkürzung der Umsteigezeiten und der erhöhte Komfort für die Passagiere.

 

Herr Koch, was hat Sie an der Planung des Satelliten gereizt?

Beim Satelliten war die Herausforderung, auf einer laufenden Gepäcksortieranlage ein dreistöckiges, 600 m langes Gebäude zu errichten, ohne den Betrieb zu stören. Wenn so eine Anlage eine Viertelstunde still steht, steht der gesamte Flughafen still. Das ist zum Glück nicht passiert. (...)

 

 

Interview mit Herrn Koch

Koch + Partner Architekten und Stadtplaner

für die GROHE-Sonderveröffentlichung

"Flughafen"

Beilage der DBZ, Deutsche Bauzeitschrift 

 

 

 

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